Mit Ihrer Hilfe wird`s
Varroabehandlung mit Oxalsäure im Spätsommer?
Bitte helfen Sie uns mit Spenden das folgende Forschungsprojekt zu realisieren. Die Prüfung der Oxalsäureverdampfung im Spätsommer ist von besonderer Bedeutung, da zu diesem kritischen Zeitpunkt viele Bienenvölker massiv geschädigt werden oder zu Grunde gehen.
Im Rahmen eines Behandlungskonzeptes für die Varroatose ist der Spätsommer von besonderer Bedeutung. Zu diesem Zeitpunkt geht die Zahl der Brutzellen zurück und die Anzahl der Varroen steigt immer rascher. Viele Völker brechen jedes Jahr unter dieser Belastung zusammen. Zuviel Brut wird parasitiert und es schlüpfen verkrüppelte oder innerlich geschädigt Bienen. Das ist besonders schlecht, da die letzte Bienengeneration gesund und langlebig sein muß um den Winter zu überstehen. In dieser Situation helfen bisher nur Verfahren die problematische Rückstände bilden oder Brutschäden verursachen.
Die bisherigen Erfahrungen mit der Oxalsäureverdampfung erwecken den Eindruck, daß sie auch im Spätsommer nach dem Abräumen der Honigräume eingesetzt werden könnte. In allen bisherigen Untersuchungen zeigte sich eine deutliche Wirkung die über die Zeit einer Brutperiode hinausging. In Vorversuchen im Herbst 2000 erschien die Anwendung durchaus konkurrenzfähig mit der Ameisensäure. Dabei wurden aber weder Königinnenverluste noch Brutschäden festgestellt.
Wir möchten wieder einen großen Feldversuch durchführen, an dem viele Imker Teilnehmen sollten. In der beiliegenden Forschungsvereinbarung sind alle Angaben um sich dafür anzumelden. Einen VarrOx Verdampfer der Firma Andermatt Biocontrol stellen wir für diesen Zweck zur Verfügung. In der Imkerei Fischermühle werden wir dieser Frage mit einem besonderen Versuchsaufbau nachgehen. Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltung am 29.Juli (Siehe Rubrik Was Kommt... ).


