Mellifera-Blog

Renaissance der Waldbienenhaltung

Mitte April wurde bei Mellifera e. V. fleißig gesägt, geschnitzt und gehobelt. Während eines intensiven mehrtägigen Kurses rückte die alte Tradition der Waldimkerei (Zeidlerei) in den Fokus. Imker, die sich mit der wesensgemäßen Bienenhaltung beschäftigen, kommen heute um die Auseinandersetzung mit der Zeidlerei und damit auch den Ursprüngen des Imkerns nicht herum: Sie entspricht am ehesten den von den Bienen selbst gewählten Bedingungen in natürlichen Baumhöhlen.

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Varroadezimierung durch Schwärmen

Der vergangene Winter war für die Varroabehandlung schwierig. Viele Völker haben durchgebrütet, manche Imker haben deshalb gar nicht erst mit Oxalsäure behandelt. Damit steigt die Gefahr, dass die Varroapopulation früh im Jahr die Schadschwelle erreicht. Der Schwarmtrieb ist ein natürlicher Mechanismus des Bienenvolks, Krankheiten hinter sich zu lassen. Wir können uns das gezielt zunutze machen, um die Varroabalastung zu senken.

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Der Ursprung der wesensgemäßen Bienenhaltung

Vor 30 Jahren hat Thomas Radetzki erstmals seine Grundüberlegungen zur wesensgemäßen Bienenhaltung formuliert. Anlässlich des Jubiläums »30 Jahre Mellifera e. V.« veröffentlichen wir wesentliche Auszüge aus zwei Artikeln mit dem Titel »Von der hohen Bedeutung der Bienen«, die ursprünglich 1986 in der Zeitschrift »Lebendige Erde« erschienen sind.

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Massives Insektensterben in den letzten 30 Jahren – wir müssen etwas tun!

Wann haben Sie das letzte Mal innerhalb von 5 Minuten 10 oder mehr verschiedene Schmetterlinge gesehen? Wann haben Sie das letzte Mal ihre Autofrontscheibe von toten Insekten gereinigt? Die beiden Fragen scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben. Die erste Frage richtet sich an mehr oder minder aktive Naturbeobachter, die zweite behandelt ein Ärgernis für den modernen maschinell gut ausgestatteten Menschen. Und doch stehen beide Fragen für das gleiche, überall in Mitteleuropa zu beobachtende Phänomen – den dramatischen Rückgang von Insekten und den von ihnen bestäubten Pflanzen!

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Blühende Landschaften sind zugleich auch essbar – und ein köstlicher Speiseplan für Mensch und Biene

Das Sammeln, Zubereiten und Bevorraten von essbaren und wild wachsenden Gemüsepflanzen, Kräutern, Beeren und Baumfrüchten ist so alt wie die Menschheit selbst. Über 2 Millionen Jahre lang war das „Sammeln und Jagen“ die Lebensgrundlage – wobei das wilde Einsammeln tatsächlich noch einen höheren Stellenwert hatte. Was einst die Existenzgrundlage der Bevölkerung war, ist heute in Anbetracht von eintönigem Kulturpflanzenanbau und monokulturellen Landschaften viel tiefgreifender als nur ein Verlust der Biodiversität und eine Zerstörung des Ökosystems…

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