Mellifera-Blog

Gruppenfoto Foto: Maria Pollack

Regionalgruppen in Schwarmstimmung

Bericht vom Mellifera-Regionalgruppenleiter-Treffen 2017

Das dritte Mellifera-Regionalgruppenleiter-Treffen wurde von den Bienenfreunden „Naturwabenimker Altötting-Mühldorf“ organisiert und auf den Weg gebracht. Rund zwei Dutzend Imker folgten dem Ruf und reisten vom 3. – 5.März nach Bayern. Bereits das Ankommen war für viele mit einer kleinen Überraschung verbunden, denn einige wollten schon am Ende der Teerstraße umkehren, weil Zweifel aufkamen – ist das noch der richtige Weg? Doch er war es, das Seminarhaus Handloh liegt ganz alleine mitten in die Natur, umgeben von Bienen und viel Wald.

So war es ein besonderes Schmankerl, dass sich an diesem Wochenende der Frühling, mit so viel Wärme und Sonne zeigte, dass wir die Nachmittagsrunde unter freiem Himmel verbrachten.
Die Tage waren strukturiert durch gegenseitigen Austausch, Fachvorträge, Arbeitsgruppen und Zeit zum Genießen der Natur. So nutzten bereits viele die Zeit nach der langen Anreise, um in Ruhe die Bienen und die Umgebung zu erkunden.
Der offizielle Teil begann mit Stille und Erspüren des Raumes bevor Christine und Udo alle Teilnehmer begrüßten. Sehr lebendig stellten sich alle teilnehmenden Regionalgruppen vor und sprachen über die Arbeitsschwerpunkte in ihrer Region.

GruppenfotoFoto: Maria Pollack Die Begegnung war gekennzeichnet von Leichtigkeit, weil alle zum Gelingen des Treffens mit beigetragen haben. Auch konnten wir immer wieder Parallelen zum Bienenvolk feststellen: wie bei unseren Lieblingen gibt es keine bessere oder schlechtere Aufgabe, denn alle tragen zum Gelingen bei, sodass ein großes buntes Bild entstanden ist. Die Mischung aus Fach- und Organisationsthemen brachte eine Vielfalt und Lebendigkeit zu Tage.
Viel Raum hatten Albert Muller und Johannes Wirz. Beide haben mit ihren besonderen Blicken auf den Bien unsere eigene Sichtweise erweitert und für fast alle ein Erstaunen erweckt, das bis heute anhält.

Themen wie das neue Bienenschild oder die Referentenliste wurden und werden intensiv bearbeitet. Es ist Bewegung und Aufbruchsstimmung bei uns Menschen eingetreten.

Auch das Kulinarische war für alle ein Gedicht. Helga, unser guter Geist in der Küche, verwöhnte uns mit exzellenten Speisen, so dass außer Geist und Seele auch der Körper vorzüglich genährt wurde.

Markus von der Regionalgruppe "Bienenschwärmer Fränkische Schweiz" stellt seine Einraumbeute aus Stroh vor.Foto: Katrin Langheinrich Selbst abends in Feierlaune fachsimpelten wir weiter und Markus stellte uns seine selbstentwickelte Einraumbeute aus Stroh vor.
Ein besonderer Abschluss am Sonntagmorgen war die von Christine geführte Meditation „In der Natur die Bienen erspüren“ mit dem anschließenden spontanen Tönen. In der Abschlussrunde waren sich alle einig, dass wir „in Schwarmstimmung“ gekommen sind und das Erlebte und Erarbeitete in die einzelnen Regionen bringen, verbreiten und festigen wollen.

Udo Pollack, Mellifera-Regionalgruppe „Naturwabenimker Altötting-Mühldorf”

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Biene Mensch Natur

Dieser Artikel ist neu bearbeitetet auch erschienen in unserer Zeitschrift »Biene Mensch Natur« Nr. 32 (Frühjahr/Sommer 2017)

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