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Das Blog zur Initiative »Netzwerk Blühende Landschaft«

»Netzwerk Blühende Landschaft« Blog

Massives Insektensterben in den letzten 30 Jahren – wir müssen etwas tun!

Wann haben Sie das letzte Mal innerhalb von 5 Minuten 10 oder mehr verschiedene Schmetterlinge gesehen? Wann haben Sie das letzte Mal ihre Autofrontscheibe von toten Insekten gereinigt? Die beiden Fragen scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben. Die erste Frage richtet sich an mehr oder minder aktive Naturbeobachter, die zweite behandelt ein Ärgernis für den modernen maschinell gut ausgestatteten Menschen. Und doch stehen beide Fragen für das gleiche, überall in Mitteleuropa zu beobachtende Phänomen – den dramatischen Rückgang von Insekten und den von ihnen bestäubten Pflanzen!

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Blühende Landschaften sind zugleich auch essbar – und ein köstlicher Speiseplan für Mensch und Biene

Das Sammeln, Zubereiten und Bevorraten von essbaren und wild wachsenden Gemüsepflanzen, Kräutern, Beeren und Baumfrüchten ist so alt wie die Menschheit selbst. Über 2 Millionen Jahre lang war das „Sammeln und Jagen“ die Lebensgrundlage – wobei das wilde Einsammeln tatsächlich noch einen höheren Stellenwert hatte. Was einst die Existenzgrundlage der Bevölkerung war, ist heute in Anbetracht von eintönigem Kulturpflanzenanbau und monokulturellen Landschaften viel tiefgreifender als nur ein Verlust der Biodiversität und eine Zerstörung des Ökosystems…

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Blühmischungen können Naturschutzziele beeinträchtigen!

Den Sommer über konnte man fast deutschlandweit die im Rahmen der Agrarumweltprogramme geförderten Blühstreifen auf den Feldern sehen. Nun hat sich herausgestellt, dass zumindest die für das baden-württembergische Agrarumweltprogramm FAKT (Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl) konzipierten einjährigen Blühmischungen Zierkornblumen enthalten, anstelle der ursprünglich vorgegebenen Wildform. Die Verbreitung dieser kultivierten Sorten kann natürliche Kornblumenbestände gefährden sowie teure Folgen für Produzenten von gebietseigenem Wildpflanzensaatgut haben.

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Lieber von hier! Warum gebietseigene Pflanzen ökologisch so wertvoll sind

Nichts gegen die in vielen leuchtenden Farben blühende Mössinger Mischung oder die Veitshöchheimer Bienenweide! In Ortschaften oder auf landwirtschaftlichen Flächen ausgesät, bieten sie Honigbienen und einigen Wildinsekten willkommene Nahrung. Doch für die heimische Natur weitaus wertvoller sind gebietseigene Pflanzen. Warum, erklärt Anne-Kathrin Spatz vom Netzwerk Blühende Landschaft.

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Biogas aus Wildpflanzenmischungen

Blühmischungen aus mehrjährigen heimischen Wildstauden zur Biogasgewinnung sind schon seit einigen Jahren Gegenstand der Forschung. Das Netzwerk Lebensraum Feldflur hat zu diesem Thema einen Kurzfilm produziert: „Landwildnis – Zeit, dass uns was blüht – Energie und Vielfalt aus Wildkräutern“ – ein Plädoyer für eine blütenreiche Alternative zu den Maismonokulturen.

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