NBL-Blog

(v.l.n.r.): Dr. Werner Mühlen, Utto Baumgartner, Bürgermeisterin Karin Reismann, Kammerpräsident Johannes Frizen, Landwirtschaftsminister von NRW Eckhard Uhlenberg und der Vorsitzende von Apis e.V. Alfons Pohlmann. Foto: Kerstin Neumann

Apisticus-Preis für Netzwerk Blühende Landschaft

Der „Oscar der Imkerei“, der Apisticus-Preis 2007, ging dieses Jahr an Utto Baumgartner vom Netzwerk Blühende Landschaft. Der Preis wurde als Anerkennung für die besonderen Verdienste für die Imkerei überreicht.

Der Apisticus-Tag in Münster ist mit mehr als 800 Besuchern nicht nur die bedeutendste Imkerveranstaltung in Norddeutschland, sondern sie ist auch das Forum für die Ehrung von Personen, die sich in besonderer Weise für die Imkerei eingesetzt haben.

Im letzten Jahr ging der Apisticus-Preis an Frau Dr. Eva Rademacher für ihr erfolgreiches Engagement für die Zulassung von Oxalsäure in der Varroabekämpfung. Dieses Jahr wählte die Jury das Netzwerk Blühende Landschaft als Preisträger.

In einer feierlichen Zeremonie überreichte Dr. Werner Mühlen, Leiter der Abteilung Bienenkunde an der Landwirtschaftskammer Münster den Apisticus 2007, einen sechseckigen Glaspokal an Utto Baumgartner, den Leiter des Netzwerks Blühende Landschaft. In seiner Laudatio zur Preisverleihung am Samstag, den 11. Februar, betonte der nordrhein-westfälische Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg die besondere Leistung des Netzwerks Blühende Landschaft.

In der relativ kurzen Zeit seines Bestehens ist es dem Netzwerk nicht nur gelungen, in der ganzen Bundesrepublik und darüber hinaus ein Bewusstsein für die Notlage der Blüten besuchenden Insekten zu wecken. In dieser Zeit konnten auch zahlreiche Organisationen und Personen für eine konstruktive Zusammenarbeit gewonnen werden. Sowohl Imkerorganisationen wie der Deutsche Imkerbund DIB, der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund DBIB als auch viele namhafte Organisationen aus den Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft und Landschaftspflege haben sich im Netzwerk Blühende Landschaft zusammengefunden, um die Notlage von Bienen, Hummeln und Co. zu lindern und ihnen dauerhaft gesunde Lebensgrundlagen zu schaffen. Gleichzeitig wurden in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Praxis Konzepte entwickelt, mit Hilfe derer in der Landwirtschaft, in Gärten und auf öffentlichen Flächen mit geringem Aufwand blühende Flächen geschaffen werden können.

Die Situation der Blütenbesucher in unserer Kulturlandschaft sowie viele Maßnahmen, deren Not zu lindern, schilderte Utto Baumgartner im Festvortrag am Sonntag, den 12. Februar 2007. Das Interesse und das Echo auf die Arbeit des Netzwerks Blühende Landschaft war groß und auch der Infostand auf dem Ausstellungsgelände war meist dicht belagert.

Die Ehrung des Netzwerks Blühende Landschaft auf dem Apisticus-Tag ist auch ein wertvolles Signal an Öffentlichkeit und Politik, das die Wichtigkeit von Veränderungen unserer Kulturlandschaft deutlich macht.

Nur eine blühende Landschaft kann Lebensraum sein für Pflanze, Tier und Mensch.

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