Honig aus der Imkerei Fischermühle

Honig aus wesensgemäßer Bienenhaltung:
gut für Biene, Mensch und Natur!

Was macht den Honig der Imkerei Fischermühle so besonders?

Das besondere an unserem Honig ist die Art wie wir unsere Bienen halten, nämlich wesensgemäß. Eine wesensgemäße Bienenhaltung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen und Instinkten des Bienenvolks. Bei uns steht das Wohlbefinden der Bienen im Vordergrund und nicht die Maximierung des Honigertrags.

Honig ist nicht gleich Honig

Je nach Standort der Bienen und dem dortigen Blühangebot unterscheidet er sich was Farbe, Geruch, Zustand und natürlich Geschmack angeht. Aber auch die Verarbeitung durch den Imker ist von großer Bedeutung.

Honig FAQ

Was ist Honig?

Honig, das süße Gold der Bienen – bereits unsere Vorfahren im alten Ägypten wussten ihn zu schätzen und opferten ihn ihren Göttern. Honig galt als Delikatesse, meist konnten sich ihn nur die Reichen leisten. Honig schmeckt nicht nur, er ist zusätzlich noch gesund.

Aber was genau ist eigentlich Honig? Honig besteht zu 75% aus Zucker. Zucker birgt zwar ein gewisses Suchtpotenzial und ist nicht gut für die Zähne. Dennoch ist Zucker nicht gleich Zucker. Im Unterschied zu Haushaltszucker, welcher fast nur aus einer Zuckerart (Saccharose) besteht, enthält Honig bis zu 40 verschiedene Zuckerverbindungen (u.a. Fruktose, Glukose, Maltose, Saccharose, Dextose). Diese Komplexität führt dazu das unser Stoffwechsel nicht einseitig überlastet wird wie es beim Industriezucker der Fall ist. Honig enthält zudem eine Vielzahl an Enzymen, Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Spurenelementen. Und natürlich Wasser.

Wie entsteht Honig?

Arbeiterbienen sammeln den Nektar bzw. Honigtau von Pflanzen. Zurück im Bienenstock übergeben sie die gesammelten Werke an die Stockbienen, welche ihn fleißig an andere Stockbienen weiterreichen. Jede Biene fügt dabei ihren Speichel hinzu. So werden dem Nektar/Honigtau verschiedene bieneneigene Substanzen wie das Enzym Glucoseoxidase beigefügt. Außerdem lässt das stetige Weitergeben des Nektars/Honigtaus Wasser verdunsten. Der Nektar wird anschließend in die Wabenzellen gefüllt, durch Flügelschlagen sorgen die Bienen für ein weiteres Verdunsten. Durch mehrmaliges Umfüllen in andere Zellen wird der eingedickte Nektar zu Honig. Zu guter Letzt verschließen die Bienen die Zellen luftdicht mit Wachs, so dass er sehr lange hält. Durch die komplexen biochemischen Reaktionen im Bienenstock weist der Honig am Ende einen sehr hohen Gehalt an Enzymen einen sehr geringen Wassergehalt auf.

Jeder Tropfen Honig sollte uns an den riesigen Aufwand erinnern, den die Bienenvölker ununterbrochen für seine Herstellung betreiben. Dafür sollten wir ihnen dankbar sein, sie achten und schützen.

Kristallisation

Die Kristallisation, das Hartwerden, des Honigs ist ein ganz natürlicher Prozess. Es handelt sich nur um eine Änderung des Aggregatzustandes, die Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Wie schnell ein Honig kristallisiert ist abhängig von den Zuckerverbindungen im Honig. Je mehr Glucose (Traubenzucker) enthalten, desto schneller schneller kristallisiert er. Honig mit einem höheren Fruktoseanteil dagegen wird nur sehr lang fest. Die Zuckerverbindungen unterscheiden sich je nach Sorte.

Jeder naturbelassene Honig wird früher oder später fest. Dies ist ein Qualitätsmerkmal, denn es zeigt, dass er nicht erhitzt wurde und einen niedrigen Wassergehalt hat.

Weiße Flecken im Honig

Weiße Flecken, sogenannte Blütenbildung, im Honigglas bedeuten, dass der Honig kristallisiert. Dies ist ein natürlicher Prozess und ein Zeichen von hoher Qualität. Denn bei der Kristallisation wird das freie Wasser zwischen den Zuckerkristallen gebunden. Hat der Honig einen geringen Wasseranteil wird statt Wasser Luft eingeschlossen. Dabei entstehen die weißen Flecken.

siehe auch "Kristallisation«

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Verschiedene Sorten Demeter-Honig aus unserer Imkerei Fischermühle im 125g und 350g-Glas

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Wesensgemäße Bienenhaltung

Das besondere an unserem Honig ist die Art wie wir unsere Bienen halten, nämlich wesensgemäß:

Aspekte wesensgemäßer Bienenhaltung

  • Unsere Bienen dürfen ihre Waben selbst bauen und ihnen werden keine künstlichen Mittelwände im Brutnest vorgesetzt. So können sie ihren natürlichen Bautrieb ausleben und entscheiden selbst, wie viele Drohnen und wie viele Arbeiterinnen das Volk braucht.
  • Die Vermehrung des Bienenvolkes erfolgt über den natürlichen Schwarmtrieb. Das bedeutet zwar mehr Arbeit für den Imker, dies nehmen wir jedoch gerne in Kauf, denn nur so sichern wir die Geburt neuer Bienenvölker wie die Natur es vorgesehen hat.
  • Wir verzichten auf künstliche Königinnenzucht. Unsere Königinnen werden vom Volk selbst hervorgebracht. Sie dürfen sich überall frei bewegen und ihre Flügel werden nicht beschnitten.
  • Unsere Bienen wohnen nicht in Kunststoffbeuten, sondern in Wohnungen aus Holz. Deren Außenseite wird nur mit Leinöl und natürlichen Farbpigmenten behandelt. Der Innenraum wird von den Bienen selbst „behandelt“.
  • Die Behandlung von Krankheiten (Varroose) erfolgt mit einfachen organischen Säuren, wie Ameisen- und Oxalsäure. Diese kommen natürlich im Stoffwechsel von Mensch und Tier vor und sind auch in einigen Honigen enthalten. Diese Stoffe sind nicht fettlöslich und können sich damit nicht im Bienenwachs anreichern.
  • Einen Teil des Honigs dürfen die Bienen für sich behalten. Zufüttern tun wir nur mit Bio-Zucker.

Wesensgemäße Bienenhaltung

Honig aus wesensgemäßer Bienenhaltung

  • Bei unserer Honigverarbeitung achten auf die Einhaltung höchster Qualitätsansprüche.
  • Unser Honig wird weder beim Schleudern noch beim Abfüllen erhitzt. Dadurch behält er seine wertvollen Inhaltsstoffe.
  • Der Honig wird sehr schonend gerührt und möglichst schnell nach der Ernte in Gläser abgefüllt.
  • Selbstverständlich ist unser Honig Demeter-zertifiziert. Schließlich haben wir die strengen Demeter-Richtlinien für die Bienenhaltung mitentwickelt.
  • Damit die Bienen Honig herstellen können, brauchen sie eine blühende Landschaft mit einem vielfältigem Nahrungsangebot. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Landschaft wieder bunter wird und Bienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. ausreichend Futter finden.

Netzwerk Blühende Landschaft

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