Die eigenen Pflänzchen säen, hegen und pflegen und dann die leckere Bio-Ernte auf dem gemieteten Ackerstück einfahren – das geht jetzt auf den Gemeinschaftsäckern des Vereins „Mikro Landwirtschaft“.
Aktiv im Hochspessart gGmbH legt auf 2.100 m² Blühflächen für mehr Artenvielfalt an. Bienen und Co. geht es schlecht in deutschen Landen. Die Artenvielfalt der Insekten verringert sich zusehends, da Nahrungsangebot und Lebensraum verschwindet…
Der Hitzesommer, das Artensterben und nicht zuletzt das Volksbegehren und die geplante Gesetzesnovelle haben aufgerüttelt. Immer mehr Menschen sind bereit, etwas für die Umwelt zu tun – im persönlichen Bereich und im eigenen Verhalten etwas zu verändern. Ein Beispiel ist es, im Garten, an Randstreifen oder auf dem Acker Refugien für Insekten zu schaffen.
Die Freie Waldorfschule an der Waldstraße blüht auf: Die Schule hat sich an der Aktion Bienenblütenreich beteiligt und in diesen Tagen auf der Wiese am neuen Schulgebäude eine insektenfreundliche Blühwiese ausgesät.
Gesunde Ernährung, Grün in der Stadt, gemeinsames Engagement: Die Äcker der Mikro-Landwirtschaft stehen gleich für mehrere Themen, die dem Grünen-Spitzenduo Melis Sekmen und Dirk Grunert wichtig sind.
An der Obermühle in Bad Düben entsteht eine Blühwiese, auf der sich Insekten wohlfühlen sollen. Initiator ist der Verein Museumsdorf Dübener Heide mit Unterstützung des Netzwerks Blühende Landschaft.
Nicht kleckern, sondern klotzen: Auf insgesamt 90.000 Quadratmetern sollen in der Stadt Blumen und Stauden an Verkehrswegen sprießen. Das sieht nicht nur schön aus, das ist auch billiger in der Pflege der Flächen.
Wirbeldost, wilde Möhre, kleiner Odermenning, Hundskamille oder Natterkopf – die Namen klingen teilweise abenteuerlich. Sie sind in der Mischung „Lebendiger Acker“, die Anton Herzing und Paul Schwind vom Imkerverein Creußen auf einer rund einen halben Hektar großen Ackerfläche ausgebracht haben. Der Blick von der baldigen Blühwiese in Büchenbach geht von einer Anhöhe auf Pegnitz hinunter.
Es summt, brummt und zirpt rund um Beuern. Grund dafür sind die Bienenweiden, die seit einigen Jahren rund um den Ort wachsen. Solche Weiden sind in den ausgeräumten Agrarlandschaften von heute ein Muss, um Bienen, Hummeln und Schmetterlingen das ganze Jahr über ausreichende Nahrungsangebote zu bieten. Und neben dem Nahrungsangebot für die Insekten fördern sie auch den Bestand selten gewordener Ackerkräuter.
Wildblumenwiesen sind wertvolle Oasen und Kraftorte für Insekten. In Schledehausen wurden jetzt zwei solcher, je hundert Quadratmeter große Flächen im Rahmen des Netzwerks “Blühende Landschaft” frisch angelegt – einerseits mit den Drittklässlern der “Schule am Berg” andererseits nahe des Privatgrunds der Imkerin Christina Spiegel.