Der Verein Mellifera macht sich seit mehr als 35 Jahren für den Schutz der Bienen stark. Mit Hilfe ihrem Projekt “Bienen machen Schule” möchten sie das Verständnis von Schülern für ökologische Zusammenhänge schärfen. Vertreter aus der Politik haben sich die Arbeit des Vereins an der Fischermühle angeschaut.
Die Artenvielfalt in Deutschland sinkt vielerorts, aber in Alstaden bewegt sich etwas, um diesem Prozess entgegenzutreten: Ein Teil des weitläufigen Außengeländes der KiTa Ziegelsteinchen an der Alstadener Straße wird in diesem Jahr in Blühflächen umgewandelt.
Björn Strackbein hatte die Idee in 2017, als er vorschlug, im Kurpark eine Blumenwiese anzulegen. Hintergrund damals: Das Insektensterben schritt voran, mitunter wurden seinerzeit katastrophale Szenarien abgebildet. Also machte sich der passionierte Imker Gedanken und organisierte über das „Netzwerk Blühende Landschaft“ das nötige Saatgut und Material, um mit Zustimmung der Stadt Bad Laasphe in der Nähe des Steinchens im Kurpark eine große Blumenwiese anzulegen.
Der Imkerverein Tönisvorst kooperiert mit dem Netzwerk Blühende Landschaft. Gerade wurde in der Nähe des St. Töniser Friedhofes eine Blühwiese eingesät.
Was ist wesensgemäße Bienenhaltung? Darüber haben sich 30 Teilnehmer bei der fünftägigen Veranstaltung “Wege zu einer wesensgemäßen Bienenhaltung” von Mellifera an der Fischermühle informiert.
Blühende Felder und Wiesen, öffentliche Flächen und Gärten, die mit ihrer Farbenpracht nicht nur das Auge erfreuen, sondern Insekten Nahrung und Lebensraum bieten, findet man immer weniger. In Talheim möchte man deshalb das Projekt “Bienen-Blüten-Reich” fortsetzen.
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